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Camp für Lackierer-Nachwuchs: „Ohne Konsequenzen auch mal Fehler machen“

Im vergangenen Jahr rief Roger Staneczek, Geschäftsführer der Artur Gevelhoff Autolacke GmbH in Holzkirchen bei München, ein Trainingscamp für Fahrzeuglackierer-Azubis ins Leben, um seine Kunden bei der Ausbildung ihrer Lehrlinge zu unterstützen. Jetzt fand in Neu-Ulm die zweite Intensiv-Woche für den Nachwuchs statt. Die Wuppertaler Lackmarke Standox unterstützt die Initiative als Förderer.

„Wir sitzen alle in einem Boot: Wenn wir wollen, dass sich die Nachwuchskräfte-Situation im Lackiererhandwerk verbessert, müssen wir gemeinsam mehr dafür tun, dass die Ausbildung attraktiver wird“, sagt Roger Staneczek, Geschäftsführer der Artur Gevelhoff Autolacke GmbH. Nachwuchs- und Fachkräftemangel setzen seinen Kunden schon heute spürbar zu. Dass sich die Situation weiter zuspitzen wird, ist absehbar.

Deshalb hat Roger Staneczek die Initiative ergriffen und im vergangenen Jahr das Nachwuchs-Förderprogramm „Das Camp!“ ins Leben gerufen. „Mit dem Angebot möchten wir unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Auszubildenden fit für die Prüfungen und den Beruf zu machen“, sagt er. „Hier können die Azubis ohne Zeit- und Kostendruck üben – und ohne Konsequenzen auch mal Fehler machen.“ Das Projekt hat für Staneczek eine hohe Priorität: Er hat die Auszubildenden die ganze Woche persönlich mit begleitet.

Intensiv-Training in Theorie und Praxis

Das Konzept des Programms ist angelehnt an das Standox Camp, das von der Wuppertaler Lackmarke entwickelt wurde und 2013 erstmals startete. Die zehn teilnehmenden Jugendlichen werden einmal pro Ausbildungsjahr von Gevelhoff zu einer intensiven Trainingswoche eingeladen. Die Ausbildungsbetriebe übernehmen dabei lediglich die Anfahrtskosten und stellen ihren Lehrling für die Camp-Wochen frei. Gevelhoff konnte für seine Initiative Fachleute von verschiedenen Lieferanten als Unterstützer gewinnen. Auf dem Lehrplan stehen Theorie und Praxis der Fahrzeuglackierung, aber auch wichtige Soft-Skills wie sicheres Auftreten und professionelles Kommunikationsverhalten.

Hubert Albert, Verkaufsleiter bei Gevelhoff, organisiert das Camp. Das Fachwissen vermittelt er gemeinsam mit externen Experten. In der diesjährigen Ausbildungswoche ging es insbesondere um die Vorbereitung auf die bald anstehende Zwischenprüfung und praxisnahe Fragen wie: Wann wähle ich welches Schleifpapier? Wie reinige ich meine Lackierpistole richtig? Was muss bei der Lackierung von Aluminiumteilen beachtet werden? Bei einer Betriebsbesichtigung lernten die Azubis außerdem die Abläufe in einem Großbetrieb kennen, und an zwei Tagen ging es zum Üben in die Werkstatt.

Bei den Auszubildenden kommt das Camp sehr gut an. Aaron Reich, 18 Jahre, ist im zweiten Lehrjahr bei der Lackiererei Armin Haselmeier in Ziertheim und zieht zur Camp-Halbzeit ein positives Zwischenfazit. „Besonders gut gefällt mir, dass wir hier vieles in Ruhe ausprobieren können, was im Arbeitsalltag natürlich nicht immer möglich ist“, sagt er. „Ich finde, das Camp ist eine super Ergänzung.“

„Mut machen und Selbstvertrauen geben“

Einer der Trainer, der die Nachwuchs-Lackierer während der Camp-Woche in Neu-Ulm in Theorie und Praxis anleitete, war Enrico Golino. Er ist selbst erst 22 Jahre alt, aber schon Fahrzeuglackierermeister und arbeitet als Training Spezialist bei Standox. „Dass ich hier mal als Trainer stehe, mit dem Meisterbrief in der Tasche, hätte ich am Anfang meiner Ausbildung nie gedacht – aber es zeigt, dass man im Lackiererberuf vieles erreichen kann“, sagt Golino. „Mir geht es bei meinem Einsatz hier nicht nur darum, die fachlichen Kompetenzen zu vermitteln. Genauso wichtig ist es mir, den Leuten Mut zu machen und ihnen Selbstvertrauen zu geben.“

Weitere Informationen über „Das Camp!“ finden interessierte Betriebe unter www.artur-gevelhoff.de/camp/.

Über Standox

Standox, eine globale Reparaturlackmarke von Axalta, unterstützt seine Kunden mit Produkten in Premiumqualität und umfassender Beratung, um beste Ergebnisse zu erreichen. Als eine der führenden europäischen Reparaturlackmarken bietet Standox aus Wuppertal, Deutschland, innovative Produktsysteme, präzise Farbtongenauigkeit und überlegene Lacktechnologie. Mit Freigaben namhafter Fahrzeughersteller empfiehlt sich Standox darüber hinaus als ein führender Partner der Automobilindustrie. So hilft Standox professionellen Lackierbetrieben, auf Anhieb ein passendes Reparaturergebnis zu erzielen.

  • Mission erfüllt: Unter Anleitung von Hubert Albert (Leiter des Camps, oben, 2.v.l.), Stefan Melz (Anwendungstechniker Gevelhoff GmbH, oben, 3.v.l.) und Enrico Golino (Training Spezialist Standox Deutschland, oben, 4.v.l.) gestalteten die Azubis Carshapes mit Effektlacken und eigenen Designs. Foto: Uli Diederichs

  • Lernen für die Zwischenprüfung: Enrico Golino, Training Spezialist Standox Deutschland, beantwortet die Fragen der Auszubildenden.

  • Zum Anfassen: „Das Camp!“ von der Gevelhoff GmbH vermittelt handfestes Wissen für den Arbeitsalltag und verbindet Theorie mit Praxis.

  • „Das Camp!“ bietet Gelegenheit zum Üben, Nachfragen und Fehlermachen.
    Foto: Uli Diederichs

  • Auch das Freizeitprogramm kann sich sehen lassen: Ein Grillabend, der Besuch eines Indianer-Camps und Klettern in der Kletterhalle lässt die Azubis zu einem Team zusammenwachsen.

Camp für Lackierer-Nachwuchs: „Ohne Konsequenzen auch mal Fehler machen“

Mission erfüllt: Unter Anleitung von Hubert Albert (Leiter des Camps, oben, 2.v.l.), Stefan Melz (Anwendungstechniker Gevelhoff GmbH, oben, 3.v.l.) und Enrico Golino (Training Spezialist Standox Deutschland, oben, 4.v.l.) gestalteten die Azubis Carshapes mit Effektlacken und eigenen Designs. Foto: Uli Diederichs

Camp für Lackierer-Nachwuchs: „Ohne Konsequenzen auch mal Fehler machen“

Lernen für die Zwischenprüfung: Enrico Golino, Training Spezialist Standox Deutschland, beantwortet die Fragen der Auszubildenden.

Camp für Lackierer-Nachwuchs: „Ohne Konsequenzen auch mal Fehler machen“

Zum Anfassen: „Das Camp!“ von der Gevelhoff GmbH vermittelt handfestes Wissen für den Arbeitsalltag und verbindet Theorie mit Praxis.

Camp für Lackierer-Nachwuchs: „Ohne Konsequenzen auch mal Fehler machen“

„Das Camp!“ bietet Gelegenheit zum Üben, Nachfragen und Fehlermachen.
Foto: Uli Diederichs

Camp für Lackierer-Nachwuchs: „Ohne Konsequenzen auch mal Fehler machen“

Auch das Freizeitprogramm kann sich sehen lassen: Ein Grillabend, der Besuch eines Indianer-Camps und Klettern in der Kletterhalle lässt die Azubis zu einem Team zusammenwachsen.