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Interstandox

Echt fotografiert? Oder digital montiert?

 

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Eine rasante nächtliche Verfolgungsjagd vor der Skyline von New York, und sowohl Verfolger als auch Verfolgte fahren Alfa Romeo: Der Schurke rast mit einem Zagato davon, die Polizei folgt in einer Giulia. Eine weitere Giulia hat es aus der Kurve getragen, sie steht in hellen Flammen. Zum Glück ist die New Yorker Feuerwehr zur Stelle, um zu retten, was noch zu retten ist.

Das beschriebene Bild ist das Mai-Motiv des Standox Kalenders 2018 und zeigt viel Action. Und obwohl es wie ein gezeichneter Comic aussieht: Die drei Alfas waren echt, und bei den Fotoaufnahmen ging einer tatsächlich in Flammen auf. Das Ganze fand allerdings nicht in New York statt – sondern auf einem einsamen Feldweg im Taunus. Und dabei stand die Freiwillige Feuerwehr aus Miehlen mit einem Löschwagen bereit, um aufzupassen, dass die angezündete Giulia (ein nicht mehr restaurierbarer Schrottplatzfund) keinen Schaden anrichten konnte.

  • Ein Feldweg im Taunus wird Schauplatz einer inszenierten Verfolgungsjagt.

  • Nicht mehr restaurierbar: Diese Alfa Romeo Giulia geht für das Mai-Motiv des Standox Kalenders gleich in Flammen auf.

  • Diese Aufnahme bildet die Grundlage für die Montage des Kalender-Motivs. Im Hintergrund wird am Ende statt der ländlichen Idylle die New Yorker Skyline zu sehen sein.

  • Die Freiwillige Feuerwehr aus Miehlen hat am Set alles unter Kontrolle.

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Ein Feldweg im Taunus wird Schauplatz einer inszenierten Verfolgungsjagt.

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Nicht mehr restaurierbar: Diese Alfa Romeo Giulia geht für das Mai-Motiv des Standox Kalenders gleich in Flammen auf.

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Diese Aufnahme bildet die Grundlage für die Montage des Kalender-Motivs. Im Hintergrund wird am Ende statt der ländlichen Idylle die New Yorker Skyline zu sehen sein.

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Die Freiwillige Feuerwehr aus Miehlen hat am Set alles unter Kontrolle.

Das Thema des Standox Kalenders 2018 lautet diesmal „Comics and Cars“. Dafür wurden Autoklassiker vor allem aus den 70er- und 80er-Jahren in Szene gesetzt und fotografiert. Doch anders als sonst haben alle Motive einen unübersehbaren Comic-Look: Sie wirken eher gezeichnet – bis hin zu den eingefügten Sprechblasen. Was Foto und was Montage ist, lässt sich oft kaum mehr unterscheiden.

„Comics sind für jeden, der nach 1945 geboren wurde, ein Teil seines Alltags“, sagt der Fotograf Ramon Wink, der den Standox Kalender 2018 gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Thomas Roth gestaltet hat. „Für Autos gilt das auch. Darum haben wir versucht, beides miteinander zu verbinden.“ Seine Methode bringt klassische Autofotografie mit den Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung zusammen. „Wir haben echte Automobile und Hintergründe fotografiert, manchmal zusammen ‚on location‘, aber in vielen Fällen wurden sie erst nachträglich zusammenmontiert“, erklärt er. „Zum Schluss haben wir die Bilder mit viel Liebe zum Detail in Richtung Comic bearbeitet.“

  • Eine rasante nächtliche Verfolgungsjagd vor der Skyline von New York, und sowohl Verfolger als auch Verfolgte fahren Alfa Romeo.

  • Der silberne Mini Combi auf dem Februar-Blatt parkte tatsächlich vor einer der typisch englischen roten Telefonzellen. Diese stand allerdings nicht in London an der Themse, sondern im beschaulichen Bad Ems an der Lahn: sie ist ein Geschenk der englischen Partnerstadt.

  • Für das März-Motiv ließ Wink eine der wenigen noch existierenden Flugzeuge des Modells Junkers Ju 52 aus der Schweiz nach Mainz fliegen und lichtete sie dort ab. Der Citroen Typ H mit seiner charakteristischen Wellblech-Karosserie stand derweil knapp 200 Kilometer weiter nördlich in Köln – das Treffen der beiden Wellblech-Legenden fand erst am Computer statt.

  • Digitale Helfer machten auch die gefährliche Begegnung des gelben Matra 530 auf einer Brücke (das Original befindet sich in der Hamburger Speicherstadt) mit einem Superschurken möglich, der sich gerade aus der Kanalisation emporstemmt.

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Eine rasante nächtliche Verfolgungsjagd vor der Skyline von New York, und sowohl Verfolger als auch Verfolgte fahren Alfa Romeo.

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Der silberne Mini Combi auf dem Februar-Blatt parkte tatsächlich vor einer der typisch englischen roten Telefonzellen. Diese stand allerdings nicht in London an der Themse, sondern im beschaulichen Bad Ems an der Lahn: sie ist ein Geschenk der englischen Partnerstadt.

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Für das März-Motiv ließ Wink eine der wenigen noch existierenden Flugzeuge des Modells Junkers Ju 52 aus der Schweiz nach Mainz fliegen und lichtete sie dort ab. Der Citroen Typ H mit seiner charakteristischen Wellblech-Karosserie stand derweil knapp 200 Kilometer weiter nördlich in Köln – das Treffen der beiden Wellblech-Legenden fand erst am Computer statt.

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Digitale Helfer machten auch die gefährliche Begegnung des gelben Matra 530 auf einer Brücke (das Original befindet sich in der Hamburger Speicherstadt) mit einem Superschurken möglich, der sich gerade aus der Kanalisation emporstemmt.



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