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Stimmungsvolle Jahreshauptversammlung in Saalfelden

Alle zwei Jahre feiert das Werkstattnetzwerk Repanet seine Jahreshaupt­veranstaltung. Die kompetente Auswahl der Fachthemen, die hochklassigen Referenten, das liebevoll organisierte Rahmenprogramm und nicht zuletzt auch die reizvollen Locations haben diese Veranstaltung zu einem anerkannten und beliebten Branchentreff gemacht. So auch in diesem Jahr – vom 15. bis 17. Juni war es wieder so weit.

 

Ein Aspekt, der bei der Repanet Jahreshauptversammlung in diesem Jahr eine besondere Rolle spielte, war ein Jubiläum: Das 1998 von der Wuppertaler Lackmarke Standox ins Leben gerufene Werkstattnetzwerk blickte auf seinem Mitgliedertreff im österreichischen Saalfelden auf sein 20-jähriges Bestehen zurück. „Die Netzwerkidee hat sich in diesen zwei Jahrzehnten bewährt“, sagte Vorstandsvorsitzender Lutz Poncelet. „Und ich denke, angesichts der Herausforderungen, vor denen unsere Branche steht, wird sich daran auch künftig nichts ändern: Wir bleiben für unsere Mitglieder weiter am Ball.“

Anspruchsvolle Aufgaben für die Werkstätten
Dass der Branche bedeutsame Veränderungen bevorstehen, unterstrich der Vortrag eines prominenten Gastredners: Professor Willi Diez, langjähriger Leiter des renommierten IfA-Instituts, skizzierte in seinem Vortrag „Zukunft des Automobils“ die anstehenden Umwälzungen, die beispielsweise durch neue Fahrerassistenzsysteme und die fortschreitende Digitalisierung auf die Werkstätten zukommen. Das Automobil der Zukunft, so erklärte Diez, werde sowohl Datenempfänger als auch -pro­duzent sein. Diese Vernetzung sei Voraussetzung für den zunehmenden Einsatz von Fahrerassistenzsystemen, und am Ende dieser Entwicklung stehe das autonome Fahren. Vor diesem Hintergrund sei die fehlerfreie Funktion aller im Fahrzeug verbauten Systeme unverzichtbar – und dies sicherzustellen, sei eine anspruchsvolle Aufgabe unter anderem für die Kfz-Werkstätten.

Im Rechenschaftsbericht des Repanet Vorstandes skizzierten Margarita Debos und Lutz Poncelet die Entwicklung der vergangenen Jahre und setzten thematische Schwerpunkte für die künftige Arbeit: Ein Fokus liegt unverändert auf dem Dauerthema fachliche Weiterbildung, ein weiterer auf Hilfen zur Bildung einer positiven Atmosphäre und Firmenkultur in den Mitgliedsbetrieben. „Man sollte dies auf keinen Fall unterschätzen“, erklärte Margarita Debos. „Solche Faktoren spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Gewinnung und langfristigen Bindung von qualifizierten Mitarbeitern. Und das sind Themen, die unsere Branche beschäftigen.“

Ein neues, innovatives Instrument zur Betriebssteuerung wurde ebenfalls vorgestellt: Der „Kennzahlen-Kompass“ soll künftig Karosserie- und Lackierbetrieben verlässliches und transparentes Zahlenmaterial liefern, um ihre wirtschaftliche Situation bewerten können. Das Handling ist sehr einfach: Die Betriebe geben online eine Reihe von Daten ein (zum Beispiel Umsatz, Personalkosten, Auslastung, Materialverbrauch, Energiekosten etc.). Aus dem Vergleich mit den Durchschnittswerten der Mitbewerber können sie später erkennen, wie sie auf dem Markt dastehen – und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten.

Workshops zu wichtigen Branchenthemen
Der zweite Tag stand im Zeichen mehrerer Workshops, in denen sich die Repanet Mitglieder über aktuelle Themen informieren konnten. Einer drehte sich um verschiedene Aspekte der Werkstattführung, darunter die Aufarbeitung und Auswertung betrieblicher Kennzahlen. Er wurde geleitet von Michael Zülch, einem Unternehmensberater und Fachautor, der erst kürzlich in das Beraterteam von Repanet eingestiegen ist. Auch der zweite Workshop zum Thema Recht wurde von erfahrenen Praktikern geleitet: dem Berliner Rechtsanwalt Elmar Fuchs, einem Fachmann für Verkehrsrecht, und dem Sachverständigen Tobias Metzner, die beide auch hochrangige Positionen in Sachverständigenverbänden bekleiden. Darüber hinaus hatten die Tagungsteilnehmer Gelegenheit, sich vor Ort in einer Zuliefererausstellung über neue Produkte, Werkzeuge und Dienstleistungen zu informieren.

Am Abschlusstag schließlich gab Andreas Keller, das dritte Vorstandsmitglied von Repanet, einen Ausblick auf die kommenden Jahre und stellte den neugewählten Mitgliedsbeirat vor. Er wird in den kommenden Jahren den Vorstand bei der Leitung des Netzwerks beraten und unterstützen. Bei aller Konzentration auf die fachlichen und administrativen Tagungspunkte kam in Saalfelden auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Die Repanet Mitglieder konnten bei einem reichhaltigen Rahmenprogramm, unter anderem einem Dinner und einer Party, entspannen und miteinander „netzwerken“. Zwei Höhepunkte waren die Auftritte der bekannten Comedians Bernd Stelter und Sanjay Shihora. Doch auch die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten rund um das Tagungshotel „Brandlalm“ – darunter ein Hochseilgarten, ein Golfplatz und ein Handlingparcours – kamen bei den Teilnehmern hervorragend an.

 

Über Repanet

Repanet ist das internationale Netzwerk ausgezeichneter freier Fachbetriebe der Karosserie- und Lackierbranche. In 16 europäischen Ländern bieten rund 700 Repanet Werkstätten hochqualitative Reparaturlackierungen und kundenorientierten Service zu fairen Preisen. Mehr als 650.000 Fahrzeuge aller Marken werden jährlich entsprechend den Herstelleranforderungen bei den Repanet Betrieben professionell repariert. Autofahrer aus ganz Europa, Autohäuser aller Marken sowie führende Versicherungen, Flotten und Leasinggesellschaften zählen zu den Kunden der Repanet Werkstätten.

 

www.repanet.de

www.autoreparatur.de

 

Jahreshauptversammlung in Saalfelden
Michael Zülch
Margarita Debos
Repanet Haupversammlung 2018