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IAA-Highlights: Zweifarbenlackierung bleibt im Trend

 

IAA - Die neuen Farbtrends

Top oder Flop? Eine trendige Lackierung entscheidet mit über Charakter und Markterfolg eines neuen Automobils. Einer der wichtigsten Zukunftstrends bleibt die Zweifarbenlackierung, wie BMW, Toyota, VW und Co. im September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main gezeigt haben.

SUVs und Sportwagen, Modelle der Kompakt-, Mittel- und Oberklasse, Minivans, Pick-ups und futuristische Konzeptfahrzeuge in Perleffekt-, Metallic- und Uni-Lackierungen: Die IAA ist eine der größten und bedeutendsten Automobilfachmessen der Welt. Wie kaum eine andere Messe, nimmt sie häufig künftige Entwicklungen vorweg.

Hersteller glänzen mit Zweifarbenlackierung  

Wenn man durch die Hallen schlendert, fällt auf: Autodesigns werden in Zukunft wieder eckiger, wirken dabei betont dynamisch und sportlich. Bei den Lackierungen bleibt ein Trend ungebrochen: die Bi-Color-Lackierung, und zwar in allen Segmenten. Das zeigt beispielsweise das Elektroauto i3, dem BMW ein Facelift verpasst hat. Während die untere Hälfte der Karosserie rot lackiert ist, sind Dach, A-Säule und Motorhaube schwarz abgesetzt – es entsteht ein dynamischer Kontrast, ähnlich wie beim i8 in der „Protonic Frozen Yellow“-Edition. Auf Zweifarbenlackierung setzt auch Mini beim Modell Electric Concept. Der Wagen ist silbern lackiert, zeigt aber immer wieder Details in der Farbe „Striking Yellow“. Das Dach hat einen Farbverlauf von Weiß nach Gelb, an der Heckstoßstange und auf den Felgen befinden sich gelbe Zierstreifen.

Für Staunen sorgte auch der I.D. Buzz von VW, der farblich ebenfalls zweigeteilt ist: Dach und ein Großteil der Front sind silberfarben, die untere Hälfte der Karosserie dominiert ein dunkler Gelbton – eine Farbgebung, die an die ikonische Zweifarbenlackierung des frühen VW-Bullis erinnert. Die Bi-Color-Lackierung nutzt auch Toyota beim C-HR Hy-Power, einer Designstudie in Carbon-Silberfarben mit mattem Finish und orangenen Flächen an A-Säulen, Außenspiegeln und zwischen den Scheinwerfern. Der japanische Autobauer präsentierte außerdem Fahrzeuge mit schicken matten Folierungen.

  • BMW hat dem i3 ein Facelift mit einer rot-schwarzen Bi-Color-Lackierung verpasst. Die Zweifarbenlackierung erzeugt einen dynamischen Kontrast.

    BMW hat dem i3 ein Facelift mit einer rot-schwarzen Bi-Color-Lackierung verpasst. Die Zweifarbenlackierung erzeugt einen dynamischen Kontrast.

  • Der Mini Electric Concept ist silbern lackiert, zeigt aber immer wieder Details in der Farbe Striking Yellow.

    Der Mini Electric Concept ist silbern lackiert, zeigt aber immer wieder Details in der Farbe Striking Yellow.

  • Der I.D. Buzz von VW erinnert an die Zweifarbenlackierung des Bulli.

    Der I.D. Buzz von VW erinnert an die Zweifarbenlackierung des Bulli.

  • Die Designstudie C-HR Hy-Power von Toyota in Carbon-Silberfarben mit mattem Finish und orangenen Flächen

    Die Designstudie C-HR Hy-Power von Toyota in Carbon-Silberfarben mit mattem Finish und orangenen Flächen.

Blau und Rot weiter auf dem Vormarsch

Bei den chromatischen Farben sind Blau und Rot im Kommen: Das beweisen Modelle von KIA, Hyundai, Honda, Mazda, Toyota, VW und Audi – etwa der Mazda MX 5RF mit Metall-Klappdach, der Hyundai i30 Wagon oder der Toyota Auris Hybrid in Tokiorot mit Perleffekt. Insbesondere Rot erlebt eine Renaissance, wie unter anderem der Stand von Mazda zeigte. Die japanische Automobilmarke präsentierte eine ganze Palette von Rottönen auf ihren Fahrzeugen.

Diese Entwicklung lässt sich auch mit Zahlen belegen: Laut dem aktuellen Global Color Popularity Report des Lackherstellers Axalta Coating Systems sind bereits heute in Europa 15 Prozent aller Pkw in Blau- oder Rottönen lackiert. Das ist trotz der unveränderten Dominanz von Weiß, Schwarz und Grau/Silber ein durchaus bemerkenswerter Anteil.

Die starke Stellung von Weiß war auch auf der diesjährigen IAA ungebrochen, wird aber für die Zukunft leicht rückläufig gesehen. Besonders raffinierte Dreischicht- oder auch Unilackierungen in Weiß begeisterten die Besucher, etwa der elektrisch angetriebene Mittelklasse-SUV Borgward BXi7 in matt-weißer Lackierung oder der Sportwagen Honda NSX mit Hybridantrieb. Dreischicht-Weiß und hellblau waren die dominierenden Farbtöne bei den Elektroautos. Dagegen spielten Braun und Grün auf der diesjährigen IAA fast keine Rolle. Insgesamt bleibt die Elektromobilität ein wichtiger Zukunftstrend: Fast auf allen Ständen wurden Elektromobile oder Hybridmodelle gezeigt, häufig in der Farbkombination Weiß mit etwas Blau als Kontrast.  

Die rasant wachsende Zahl an Fahrzeugen mit Sonderfarbtönen hat längst die Straßen und damit auch die Werkstätten erreicht. Häufig sind dies Farbtöne sehr komplex und in der Reparatur auch für erfahrene  

Lackierer eine Herausforderung: Manche Sonderfarbtöne lassen sich nur mit einem speziellen Lackaufbau exakt nachstellen – und den auf Anhieb richtig hinzubekommen, ist nicht einfach. Standox bietet dazu regelmäßig Seminare an, bei denen das Lackieren von Sonderfarbtönen geübt wird. Informationen dazu finden Interessierte im Bereich Marketing-Services.

  • Mazda MX 5RF mit Metall-Klappdach. Raffinierte Rottöne erlebten auf der IAA eine Renaissance.

    Mazda MX 5RF mit Metall-Klappdach. Raffinierte Rottöne erlebten auf der IAA eine Renaissance.

  • Sorgte bei Besuchern für Staunen: der Supersportwagen Honda NSX mit Hybridantrieb.

    Sorgte bei Besuchern für Staunen: der Supersportwagen Honda NSX mit Hybridantrieb.

  • Schick und schlicht: Der elektrisch angetriebene Mittelklasse-SUV Borgward BXi7 in matt-weißer Lackierung.

    Schick und schlicht: Der elektrisch angetriebene Mittelklasse-SUV Borgward BXi7 in matt-weißer Lackierung.

  • Toyota Auris Hybrid in Tokiorot mit Perleffekt.

    Toyota Auris Hybrid in Tokiorot mit Perleffekt.



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