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Farbtonentwicklung

25.000 neue Formeln werden jedes Jahr neu entwickelt.

Das Spektrum an Effekten und Varianten der Serienlackierung wird immer breiter, von Glasflakes über hochchromatisches Cranberry Red bis hin zu Crystal Rainbow.  Axalta reagiert auf die Anforderungen in der Serie und entwickelt in seinen weltweiten Farbtonlabors bis zu 25.000 neue Farbtonformeln im Jahr.

Das europäische Axalta Colour-Labor erstellt durchschnittlich 100 neue Formeln monatlich, in Asien sind es mindestens 500. Weitere Farblabors befinden sich in Tlalnepantla, Mexico und in Front Royal in Virginia, USA. Die Farbtonentwicklung erfolgt dabei überall nach standardisierten Prozessen, um stets zum selben Farbtonergebnis zu gelangen.

“Im Farbtonlabor ist es unsere Aufgabe, jedem Standox Lackierer den richtigen Farbton zur Verfügung zu stellen, den er für die fachgerechte Lackinstandsetzung benötigt.”
Ann De Clerck,
Axalta Colour Marketing EMEA

Wie entsteht eigentlich ein Farbton?

  • 1. First step: collect information

    1. Erster Schritt: Informationen sammeln. Zuallererst ist es entscheidend herauszufinden, welche Farbtöne auf welchen Modellen erscheinen werden. Das ist der Grund, weshalb wir die Farbtonprogramme der Automobilhersteller sowie Farbtonstandards der Automobilserie für alle neuen Farbtöne zusammentragen.

  • 2. Reparaturformel für jede Nuance. Ein Fahrzeug, das einige Jahre auf der Straße unterwegs war, oder auch Farbtöne, die an unterschiedlichen Produktionsstandorten der Autoserie lackiert wurden, weichen unter Umständen vom offiziellen Standardfarbton ab. Das Colour Marketing sammelt deshalb Fahrzeugteile um einen Überblick über die Farbtonvarianten zu erhalten. Auch für diese Farbtöne müssen Reparaturformeln erstellt werden. Dazu werden Varianten und Service-Formeln angelegt

  • 3. Enger Kontakt zum Pigmenthersteller. Um aktuelle Colour-Trends direkt aufzunehmen und gegebenenfalls neue Pigmente einzuführen, steht das Colour Team in engem Kontakt mit den Pigmentlieferanten.

  • 4. Farbtonentwicklung. Der Farbton wird mithilfe einer speziellen, unternehmenseigenen Software entwickelt. Die Mitarbeiter des Farbtonlabors nutzen zusätzlich das Mikroskop, um die Art des Effektes zu identifizieren. Die nötigen Farbtonmessungen werden digital mit dem Farbtonmessgerät durchgeführt. Auf Basis der eingegebenen Daten und Messergebnisse berechnet die Software einen ersten Vorschlag für eine Farbtonformel.

  • 4. Farbtonentwicklung.

  • 5. Spritzmuster erstellen. Für die Applikation der Farbtonvorschläge werden Spritzroboter eingesetzt, um sicherzustellen, dass alle Farbtonlabore das Material mit derselben Methode auftragen und die Applikation unter Werkstattbedingungen stattfindet.

  • 5. Spritzmuster erstellen.

  • 6. Prüfung unter verschiedenen Lichtbedingungen. Ist der Lack getrocknet, wird der Farbton mit der Standardvorlage verglichen. Einen erheblichen Einfluss auf die Farbtonwirkung hat die Art des Lichtes, die auf das Fahrzeug scheint. Daher wird der Farbton bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen geprüft. Falls notwendig, führt der Nuancier mit Unterstützung der Software weitere Korrekturschritte durch um zur gewünschten Farbtonformel zu gelangen.

  • 6. Prüfung unter verschiedenen Lichtbedingungen.

  • 7. Vom Labor in die Werkstatt Sobald der Farbton exakt übereinstimmt, wird die entsprechende Formel in die Colour-Software Standowin oder Standowin iQ eingepflegt, sodass sie für Standox Lackierbetriebe sichtbar wird. Zeitversetzt erfolgt das Update der Farbtonmuster in der Color Box.