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60 Jahre Standox

Helfer im Labyrinth der Farben

Präzise Farbtonbestimmung auf Knopfdruck: Genius iQ

Präzise Farbtonbestimmung auf Knopfdruck: Genius iQ

Das menschliche Auge, so schätzen Wissenschaftler, kann etwa zwei Millionen Farbabstufungen unterscheiden. Manche Frauen schaffen sogar mehr: Die sogenannten Vielfarbseherinnen verfügen genetisch bedingt über einen zusätzlichen Fotorezeptoren-Typ auf der Netzhaut. Damit können sie angeblich bis zu 99 Millionen Farbunterschiede wahrnehmen.

Gemessen daran hatten Autolacke jahrzehntelang nur eine recht schmale Auswahl zu bieten. Das Extrem markierte Henry Fords Ausspruch: „Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig lackieren lassen. Solange es nur Schwarz ist.“ Ein Grund für diese Zurückhaltung war, dass die damals gebräuchlichen Lackiertechnologien ihre Grenzen hatten: Manche Farben vergilbten, andere verblassten oder wurden stumpf. Bis zum Beginn der 70er-Jahre existierten weltweit nur rund 7.000 Farbtöne, in denen Autos lackiert wurden.

Mittlerweile gibt es rund 60.000 verschiedene Farbtöne und Nuancen, und jedes Jahr kommen weitere 1.000 dazu – eine Herausforderung für jeden Lackierer, der einen Farbton korrekt ermitteln und nachstellen soll. 

Bei Oldtimern ist die Farbtonbestimmung besonders anspruchsvoll, denn Lacke können sich im Laufe der Jahre farblich verändern.

Bei Oldtimern ist die Farbtonbestimmung besonders anspruchsvoll, denn Lacke können sich im Laufe der Jahre farblich verändern.

Rot ist nicht gleich Rot, und das gilt auch für jede andere Farbe, ganz zu schweigen von den „Neutrals“ Schwarz, Weiß, Silber und Grau, die sich besonders großer Beliebtheit erfreuen.

Auf diese Situation reagierte Standox und stellte 1996 sein elektronisches Farbtonmessgerät „Genius“ vor. Mit diesem handlichen Gerät lassen sich Farbtöne durch Messungen direkt auf der Karosserie ermitteln. Das Ergebnis wird über das computergestützte Farbtonsuchprogramm Standowin mit einer rund 250.000 Farbtöne umfassenden Datenbank abgeglichen und direkt als fertige Mischformel angezeigt – eine Technologie, die schnelles, exaktes und fehlerfreies Arbeiten ermöglicht. Was jedoch nicht bedeutet, dass damit die herkömmliche „analoge“ Messmethode mithilfe von Farbtonpaspeln out wäre: Denn nicht wenige Lackierer verlassen sich bei der Bestimmung eines Farbtons weiterhin auf ein anderes Präzisionsinstrument – das menschliche Auge. Inzwischen hat Standox eine neue Generation seines erfolgreichen Farbtonmessgeräts auf den Markt gebracht: Genius iQ. Das Gerät ist in der Lage, auch die Grobheit der Effektpigmente zu messen und macht damit die digitale Farbtonbestimmung noch treffsicherer und effizienter.

Foto- und Videonachweis zu dieser Seite
Standox (Messgerät); Udo Geisler (Oldtimer)