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Arbeitsschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen

Praxistipp: Arbeitsschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen

Jörg Kölling, der seit Jahren Betriebe zum Thema Arbeitsschutz berät, gibt eine Reihe von Tipps:  

• Tipp 1: Nehmen Sie Arbeitsschutz ernst 

„Auch wenn im Betrieb schon lange nichts mehr passiert ist – nehmen Sie das Thema Arbeitsschutz nicht auf die leichte Schulter. Natürlich denkt man im betrieblichen Alltag nicht ständig daran, was alles schiefgehen kann. Aber sorgen Sie bei den Gelegenheiten, bei denen dieses Thema explizit angesprochen wird, für Ernsthaftigkeit und den nötigen Nachdruck.“

• Tipp 2: Arbeitsschutz geht alle Mitarbeiter an

„Konzentrieren Sie sich bei Sicherheitsunterweisungen nicht nur auf neue oder unerfahrene Mitarbeiter. Denn erfahrungsgemäß sind es oft die Altgesellen mit zig Jahren Erfahrung, die es mit den Sicherheitsvorschriften nicht mehr so genau nehmen. Gehen Sie selbst mit gutem Beispiel voran: Nichts unterstreicht die Bedeutung von Arbeitsschutz besser als ein Chef, der sich an die Regeln hält, zum Beispiel beim Rauchverbot während der Arbeit und im Pausenraum.“

• Tipp 3: Halten Sie Dokumente aktuell

„Ganz wichtig: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Gefährdungsbeurteilung immer auf dem aktuellen Stand ist. Denken Sie daran, dass der Einsatz von neuen Maschinen, Geräten und Arbeitsstoffen oder die Veränderung von Arbeitsbereichen und -abläufen eine Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung erfordern – auch außerhalb des normalen Turnus. Sorgen Sie für Transparenz: Ergänzen Sie die Gefährdungsbeurteilung durch Fotos aus dem praktischen Betrieb, um getroffene Maßnahmen für die eigenen Mitarbeiter zu dokumentieren.“

• Tipp 4: Lassen Sie sich von Fachleuten helfen

„Es ist nicht leicht, bei der Beurteilung des eigenen Betriebes unvoreingenommen zu bleiben. Manchmal werden dabei Risiken zu niedrig eingeschätzt oder übersehen. Ziehen Sie daher externe Fachleute, zum Beispiel Sicherheitsingenieure, zur Gefährdungsbeurteilung hinzu: Diese finden nicht selten Mängel, die Sie selbst aus täglicher Gewöhnung gar nicht mehr wahrnehmen. Sie helfen auch bei der Anfertigung der vorgeschriebenen Dokumente. Viele der dafür benötigten Daten lassen sich übrigens bequem per elektronischer Kommunikation übermitteln.“

• Tipp 5: Prüfen Sie sich selbst

„Prüfen Sie als Betriebsleiter kritisch, ob die Arbeitssicherheit in Ihrem Betrieb einen angemessenen Stellenwert hat – ganz besonders, wenn Sie selbst die Position der Fachkraft für Arbeitssicherheit innehaben. Denn mal ehrlich: Als Chef hat man oft tausend Dinge gleichzeitig im Kopf, da kann die Arbeitssicherheit schon mal zu kurz kommen. Deshalb ist es die bessere Lösung, diese Aufgabe einem externen Fachmann zu übertragen. Der beherrscht die Materie und konzentriert sich voll und ganz darauf. Und er weiß auch, was Aufsichtsstellen wie Landrats- und Gewerbeaufsichtsämter, Bezirksregierungen und Berufsgenossenschaften verlangen.“

Arbeitssicherheitsspezialist Jörg Kölling (Mitte) im Einsatz bei einem Kfz-Betrieb

Jörg Kölling im Beratungsgespräch