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2-Schicht-Lackierungen mit eingefärbtem Klarlack

Ein Ford, der im Farbton „Blue Candy met.“ vom Band gelaufen ist, wird sich über mangelnde  Aufmerksamkeit kaum zu beklagen haben. Im Gegenteil: Ein „klassisches“ Auto-Blau ist in der Regel eher dunkel und gibt sich zurückhaltend – nicht umsonst sieht man es oft auf Oberklasse Limousinen.

Verglichen damit ist Blue Candy hell, auffällig und aggressiv – ein echter Hingucker, der sich vor allem auf dem kompakten Fiesta hervorragend macht. Um diese Wirkung auch nach einer Lackreparatur zu erhalten, müssen Lackierer mit einer eingefärbten Klarlackschicht arbeiten.


Musterbleche anfertigen.

Die Anzahl der Spritzgänge bzw. die Schichtdicke des eingefärbten Klarlacks ist  entscheidend für den späteren Effekt, die Helligkeit und die Brillanz des Farbtons.  Nehmen Sie sich daher Zeit für die genaue Farbtonbestimmung.

 

Schritt 1: Farbmusterbleche lackieren.

Spritzen Sie Farbmusterbleche. Bestimmen Sie anhand dieser Muster die Anzahl der Spritzgänge des eingefärbten Klarlacks, um eine möglichst große Übereinstimmung  mit dem zu reparierenden Fahrzeug zu erreichen. Dafür eignet sich am besten ein altes Karosserieteil.

Beilackieren und Einblenden.

Schritt 2: Füller und Reparaturbereich schleifen.

Gehen Sie in der Vorbereitung wie gewohnt vor: Schleifen  des Füllers mit Körnung P500 bis P600, im Beilackierbereich  hingegen mit P1000 bis P1200.

Schritt 3: Color Blend auftragen.

Lackieren Sie den Color Blend auf den Beilackierbereich der umliegenden Flächen bzw. das angrenzende Karosserieteil.

Schritt 4: Basislackieren und Ablüften.

Lackieren Sie den Standoblue/Standohyd Plus Basecoat Blue Candy met. in die angrenzende Fläche bzw. das angrenzende Teil bei. Beachten Sie die Angaben aus dem Technischen  Merkblatt. Lassen Sie Basislack und Color Blend anschließend ausreichend ablüften.

Schritt 5: Klarlackieren mit eingefärbtem Klarlack.

Bereiten Sie zwei Lackierpistolen (oder Einwegbechersysteme) mit eingefärbtem und nicht eingefärbtem Klarlack vor, um  zügig arbeiten zu können. Verwenden Sie lange Härter bzw. Verdünnungskombinationen. Lackieren Sie den eingefärbten Klarlack auf das Reparaturteil und lackieren Sie über den Auslaufbereich des beilackierten Basislacks hinaus.

Schritt 6: Beilackieren in den nicht eingefärbten Klarlack.

Lackieren Sie den nicht eingefärbten Klarlack auf die verbleibende Fläche des angrenzenden Teils und überlappen Sie in den noch nassen eingefärbten Klarlack. Trocknung gemäß dem Technischen Merkblatt.
Tipp: Je nach ausgewähltem Standox VOC-Klarlack empfiehlt es sich, eine weitere Schicht nicht eingefärbten Klarlack über den Reparaturbereich bzw. den eingefärbten Klarlack zu lackieren. Dies kann entweder direkt oder nach einer ausreichenden  Zwischenabluft erfolgen.
Vorteil:
Das Polieren von Fehlstellen, zum Beispiel Staubeinschlüssen und Beilackierzonen des Klarlacks, ist einfacher.