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60 Jahre Standox

„Wir sind stolz auf den Ausbau“

2015 wird die neue Produktionsstätte von Axalta in Wuppertal fertig

Seit 1955 werden Standox Wasserlacke dort hergestellt, wo die Marke erfunden wurde: in Wuppertal, Deutschland. Jetzt werden die dortigen Produktionskapazitäten erweitert. Im Stadtteil Barmen entsteht eine neue, hochmoderne Wasserlackfabrik. Werksleiter Norbert Weckes erläutert das Projekt.

Spatenstich für die neue Wasserlackfabrik

Norbert Weckes (3. von links) mit Vertretern der Stadt Wuppertal und von Axalta Coating Systems beim ersten Spatenstich für die neue Wasserlackfabrik.

Seit ihrer Markteinführung werden Standox Wasserlacke dort hergestellt, wo die Marke 1955 erfunden wurde: in Wuppertal, Deutschland. Jetzt werden die dortigen Produktionskapazitäten erweitert. Im September 2014 begann der Bau einer neuen, hochmodernen Wasserlackfabrik. Wuppertal ist das Zentrum der Wasserlackentwicklung von Axalta in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika. Norbert Weckes, Werksleiter in Wuppertal, erläutert das Projekt im Interview.

Frage: Was bedeutet die Investition für den Standort Wuppertal?

Norbert Weckes: Das stärkt den Standort enorm. Das zeigt: Bei Axalta glaubt man daran, dass sich die Marke Standox auch zukünftig erfolgreich entwickeln wird.

Frage: Wie wird sich die Produktion im neuen Gebäude verändern?

Norbert Weckes: Mit der neuen Anlage, die direkt neben der bereits existierenden Wasserlackfabrik stehen wird, konzentrieren wir die Produktion aller Produkte auf Wasserbasis an einer Stelle. Dadurch ergeben sich einige Synergien. Unter anderem fallen Transportwege und Reinigungsschritte weg.

Das neue Werk in einer computergenerierten Voransicht.

Das neue Werk in einer computergenerierten Voransicht.

Frage: Was ist für Sie das Spannendste an dem Neubau?

Norbert Weckes: Ich finde besonders spannend, dass die Kunden in den Werkstätten gar nicht bemerken werden, was sich hinter den Kulissen alles verändert – dabei werden mit dem Neubau einige Abläufe komplett umgekrempelt. Wir bekommen zum Beispiel neue Abfülllinien für kleine Gebinde. Die Anlage wird schneller produzieren und viele Dinge gleichzeitig erledigen. Sie wird zum Beispiel automatisch mit Dosen und Etiketten beschickt. Für uns in der Herstellung ist das eine riesige Erleichterung. Die Lackierer werden am Ende aber das identische Produkt in der gewohnten Verpackung in den Händen halten und denken: Alles wie immer!

Frage: Wenn man auf 60 Jahre Produktion zurückschaut, was waren die wichtigsten Änderungen?

Norbert Weckes: Die Lackherstellung hat sich in den letzten 60 Jahren sehr verändert, vor allem in Sachen Umwelt- und Gesundheitsschutz. Anders als früher werden heute zum Beispiel die meisten Produkte in geschlossenen Systemen produziert. Das sorgt für mehr Sicherheit gerade für die Mitarbeiter in der Produktion.

Detail aus der Fertigungsanlage der Wasserlackfabrik.

Detail aus der Fertigungsanlage der Wasserlackfabrik.

Norbert Weckes: In Bezug auf Umweltaspekte ist Axalta mit seinen Produkten und Marken wie Standox ja auch im Bereich Entwicklung schon immer federführend gewesen, zum Beispiel mit der Einführung von wasserhaltigen Lacksystemen. Umweltverantwortung spielt hier eine große Rolle: Durch den Einsatz von  Wasser als Lösemittel wurde schon viel erreicht – zum Nutzen der Umwelt, aber auch zum Nutzen der Lackierer und unserer Mitarbeiter in der Herstellung.

Frage: Wie sehen denn die Mitarbeiter in der Produktion die Entwicklung?

Norbert Weckes: Alle sind stolz darauf, dass hier am Standort diese Investitionen eingesetzt  werden. Generell ist die Verbundenheit der Mitarbeiter mit Wuppertal außergewöhnlich hoch. Ich habe andere Standorte kennengelernt und bin erst vor einigen Jahren nach Wuppertal gekommen. Hier habe ich immer eine sehr hohe Motivation erlebt.